Feuerversicherung

Die Feuerversicherung ist Bestandteil der sogenannten Wohngebäudeversicherung. Im Gegensatz zur Hausratversicherung sind hier Gebäude, Garagen und andere Nebengebäude (z.B. Schuppen) auf dem Grundstück versichert. Ebenfalls dem Versicherungsschutz unterliegen vom Vermieter verbaute, feste Gegenstände wie Einbauschränke, Küchen und Heizungen. Loser Hausrat ist nicht mit versichert. Die Wohngebäude-Versicherung mit Brandabdeckung ist Bestandteil einer sinnvollen Vorsorgestrategie, da ein Feuer nicht nur einzelne Gegenstände vernichten kann, sondern auch das komplette Eigenheim.

Welche Schäden deckt die Feuerversicherung ab?

Eine Feuerversicherung ist Bestandteil der Wohngebäudeversicherung und gilt für das Gebäude, das im Versicherungsschein angegeben wurde, sowie für alle dazugehörigen und auf dem Grundstück befindlichen Nebengebäude und Garagen.

Sie beinhaltet alle Einbauten, wie zum Beispiel in der Küche oder im Bad, die fest in das Haus integriert sind und nicht vom Mieter nachträglich eingebaut wurden. Objekte, die vom Mieter installiert worden sind, fallen unter die Hausratversicherung.

Mit abgedeckt sind beispielsweise:

  • Werkzeuge
  • Alarmanlagen
  • Brennvorräte
  • Markisen
  • Antennen
  • Blumenkästen
  • feste Badeinrichtung

Nicht abgedeckt sind beispielsweise:

  • Grob fahrlässig verursachte Schäden
  • Schäden, die während eines Umbaus entstehen

Tipp:

Abbruch-, Aufräum-, Bewegungs- und Schutzarbeiten, die nach einem Schaden anfallen, sind normalerweise mit fünf Prozent der Versicherungssumme abgedeckt. Da Kosten für diese Arbeiten jedoch größer sein können, empfehlen wir eine zehnprozentige Versicherungs-Abdeckung zu vereinbaren.

Wenn Sie ein Gebäude vermieten, können Sie als Vermieter die Versicherung ebenfalls auf Mietausfälle erweitern. Die Versicherung zahlt die entgangene Miete, wenn die Immobilie aufgrund eines Schadens unbewohnbar geworden ist.